Schönste Weihnachtsmärkte in Österreich: 7 Geheimtipps

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Kurz und direkt beantwortet: Zu den schönsten zählen der Wiener Christkindlmarkt am Rathausplatz, der Salzburger Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz, der Adventmarkt vor Schloss Schönbrunn, der Innsbrucker Markt in der Altstadt, das „Advent im Kerzenschein“ in Rattenberg, die Grazer Altstadtmärkte und der Adventmarkt in Hallstatt am See. Diese sieben decken das ganze Spektrum ab – von der großen Stadtkulisse mit rund 150 Ständen bis zur autofreien Gasse, die nur von Kerzen erhellt wird.

Bei über 150 Adventmärkten im Land fällt die Auswahl schwer, deshalb sind das meine ganz persönlichen Favoriten aus über zehn Jahren Adventreisen. Du erfährst gleich zu jedem Markt die Zahl der Stände, die Öffnungszeiträume, was ein Glühwein kostet und für wen sich der Besuch lohnt. Am Ende hast du eine konkrete Route und weißt genau, welche Christkindlmärkte deine Reise wert sind.

Warum die Adventmärkte hierzulande so besonders sind

Kaum ein Land verbindet Adventtradition und Architektur so dicht: barocke Domplätze, kaiserliche Schlösser und verschneite Bergpanoramen liegen oft nur Minuten auseinander.

Der Brauch reicht bis ins Mittelalter zurück. Bereits 1298 wurde in Wien ein sogenannter „Dezembermarkt“ urkundlich erwähnt – laut Wikipedia einer der ältesten Belege im deutschsprachigen Raum.

Was die Märkte heute auszeichnet, ist die Mischung aus Handwerk, Kulinarik und Kultur: handgefertigte Krippen, geblasenes Glas und regionale Köstlichkeiten statt Massenware.

Welcher ist der schönste Weihnachtsmarkt in Österreich?

Wenn du dich auf einen einzigen festlegen musst: Für kaiserliches Flair ohne das Gedränge des Rathausplatzes ist Schönbrunn unschlagbar. Für die stimmungsvollste Kulisse überhaupt steht Hallstatt am See, für die romantischste Rattenberg im Kerzenschein. Der bekannteste Klassiker bleibt der Wiener Rathausplatz. „Den einen“ Sieger gibt es also nicht – es kommt darauf an, ob du Trubel, Barock oder Stille suchst.

Die 7 Favoriten im Überblick

Jeder dieser Märkte hat seinen eigenen Charakter. Ich habe sie so gewählt, dass Stadtliebhaber, Familien und Ruhesuchende gleichermaßen fündig werden.

1. Christkindlmarkt am Wiener Rathausplatz

Der Klassiker begeistert mit rund 150 Ständen vor dem neugotischen Rathaus. Im Rathauspark verwandeln sich die Wege bei Frost in einen begehbaren Eislaufpfad, dazu der beleuchtete „Herzerlbaum“ als beliebtestes Fotomotiv. Geöffnet meist von Mitte November bis 26. Dezember, Eintritt frei.

Mein Tipp: Komm spätestens gegen 15 Uhr, bevor der Andrang beginnt. Danach lassen sich die Wien Sehenswürdigkeiten an einem Tag gut mit dem Marktbesuch verbinden.

2. Salzburger Christkindlmarkt vor dem Dom

Vor der barocken Kulisse von Dom und Residenz zählt dieser Markt zu den ältesten Adventmärkten Europas. Besonderheit: die Turmbläserkonzerte, die an ausgewählten Adventwochenenden von der Festung erklingen. Er läuft in der Regel vom Vorabend des ersten Advents bis 26. Dezember.

Alle Details zu Zeiten und Highlights findest du in meinem ausführlichen Guide zu den Salzburger Christkindlmarkt Öffnungszeiten Tipps.

3. Adventmarkt Schloss Schönbrunn in Wien

Vor dem imperialen Schloss reihen sich rund 80 Stände mit Kunsthandwerk. Der große Vorteil: Der Markt öffnet früh (meist ab Mitte November) und läuft oft bis in die erste Januarwoche – deutlich länger als der Rathausplatz und weniger überlaufen.

Wenn du ohnehin vor Ort bist, lohnen sich meine Schloss Schönbrunn Tipps für den Besuch, um Innenräume und Markt clever zu verbinden.

4. Innsbrucker Christkindlmarkt in der Altstadt

Unter dem berühmten Goldenen Dachl entfaltet sich ein Markt mit alpiner Note. Die verschneiten Gipfel der Nordkette bilden die perfekte Postkarten-Kulisse, und mit Kinderkarussell und Bastelständen ist er besonders familienfreundlich.

Von hier lassen sich auch die schönste Orte in Tirol abseits der Touristen gut erkunden, wenn du dem Trubel entfliehen möchtest.

5. Adventmarkt in Rattenberg – der ruhigste unter den Geheimtipps

Rattenberg ist mit gut 400 Einwohnern die kleinste Stadt Österreichs. Zur Dämmerung werden in der autofreien Altstadt alle elektrischen Lichter gelöscht – nur Kerzenschein erhellt die Gassen. Das „Advent im Kerzenschein“ findet an den vier Adventwochenenden statt und ist ein Erlebnis fernab des Massentourismus.

Für stimmungsvolle Fotos ohne Gedränge ist dieser Markt mein persönlicher Favorit unter den kleinen Perlen.

6. Grazer Adventmärkte in der Altstadt

Die steirische Landeshauptstadt verteilt ihre Märkte auf mehrere Plätze – vom Hauptplatz bis zum romantischen Franziskanerplatz. Die UNESCO-Welterbe-Altstadt macht den Bummel besonders reizvoll, und der Franziskanerplatz überrascht selbst am Wochenende mit gemütlicher Ruhe.

Kulinarisch punktet Graz mit steirischem Kürbiskernöl und regionalen Bränden. Passende Inspiration zum Nachkochen findest du in meinen typisch österreichische Gerichte Rezepte.

7. Hallstatt am See – Advent im UNESCO-Welterbe

Der kleine Adventmarkt liegt direkt am Seeufer. Nebel über dem Wasser, Berge im Hintergrund und historische Häuser schaffen eine fast mystische Stimmung. Wichtig: Hallstatt ist nur an ausgewählten Adventwochenenden geöffnet.

Ein Blick auf die offizielle Österreich-Tourismusseite lohnt sich zur Terminplanung unbedingt.

Top 10: drei weitere lohnende Christkindlmärkte

Wer eine Top-10-Runde plant, ergänzt die sieben Favoriten um drei Klassiker: den Christkindlmarkt in Steyr (Oberösterreich) mit dem berühmten Weihnachtspostamt im Ortsteil Christkindl, den Advent in Klagenfurt am Wörthersee mit Märkten auf Neuem Platz und Alter Platz sowie den kleinen Adventmarkt in Dürnstein in der Wachau über der Donau. Damit hast du zehn Märkte quer durch Österreich.

Kulinarische Highlights

Der klassische Glühwein wird oft mit regionalen Varianten wie Beeren- oder Apfelpunsch ergänzt; ein Becher kostet meist 4 bis 6 Euro. Probiere frische Bratäpfel, Maroni und die berühmten Tiroler Kiachl mit Sauerkraut oder Powidl. Süßschnäbel kommen bei gebrannten Mandeln und Lebkuchen auf ihre Kosten.

Nach einem langen Tag wärmt eine Wiener Melange auf – welche Kaffeespezialitäten es gibt, zeigt meine Übersicht der Wiener Kaffeehaus Klassiker.

Praktische Tipps für deine Adventreise

Die meisten Märkte öffnen Mitte bis Ende November und schließen um den 24. bis 26. Dezember – Schönbrunn läuft oft bis Anfang Januar, Hallstatt und Rattenberg nur an einzelnen Wochenenden. Wochentage sind deutlich ruhiger als das Wochenende.

Für Glühweintassen wird meist ein Pfand von 3 bis 5 Euro verlangt – ideal als Souvenir. Warme, wetterfeste Kleidung und rutschfestes Schuhwerk sind bei winterlichen Temperaturen Pflicht.

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Wenn du mehrere Städte verbinden willst, hilft dir meine Österreich Rundreise mit dem Auto Route bei der Planung zwischen Wien, Salzburg und Innsbruck.

Häufige Fragen

Welcher ist der schönste Christkindlmarkt in Österreich?

Das ist Geschmackssache: Für kaiserliches Flair ist Schönbrunn unschlagbar, für romantische Stimmung Hallstatt oder Rattenberg im Kerzenschein. Der Wiener Rathausplatz bleibt der bekannteste Klassiker.

Wann öffnen die Adventmärkte?

Die meisten starten zwischen Mitte und Ende November und laufen bis 24. bis 26. Dezember. Schönbrunn geht oft bis Anfang Januar, Hallstatt und Rattenberg öffnen nur an bestimmten Wochenenden.

Sind die Märkte für Familien mit Kindern geeignet?

Ja, viele bieten Karusselle, Bastelstände und Kinderpunsch. Besonders familienfreundlich sind Schönbrunn und Innsbruck mit eigenen Kinderprogrammen.

Wie viel kostet ein Besuch?

Der Eintritt ist fast überall gratis. Kosten entstehen nur für Speisen, Getränke und Handwerk – ein Becher Glühwein liegt meist bei 4 bis 6 Euro plus 3 bis 5 Euro Pfand.

Welcher Markt eignet sich abseits der Massen?

Rattenberg und Hallstatt sind deutlich ruhiger als die großen Städte. Auch der Grazer Franziskanerplatz überrascht mit gemütlicher Atmosphäre.

Fazit

Ob barockes Salzburg, kaiserliches Schönbrunn oder das kerzenbeleuchtete Rattenberg – für jeden Geschmack gibt es das passende Erlebnis. Meine Empfehlung: Kombiniere einen großen Stadtmarkt mit einem kleinen Geheimtipp, um beide Seiten der Adventzeit kennenzulernen.

Pack deine warme Jacke ein, plane deine Route und tauche ein in Glühweinduft und Lichterglanz. Speichere dir diesen Artikel als Adventguide und teile deine Lieblingsmärkte in den Kommentaren – deine nächste Winterreise kann kommen!

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